Dienstag, 16. September 2014

"Tanz auf Glas" von Ka Hancock

Schon ist es soweit - keine monatliche Leseliste, sondern ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat.



Inhalt:
Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt, wird die Kraft ihrer Gefühle einer harten Prüfung unterzogen.

meine Meinung:
Ich möchte zum Inhalt selbst gar nicht mehr ausführen, denn dieses Buch spricht für sich selbst, und jede genauere Inhaltsangabe würde das verderben.

Ka Hancock hat mit ihrem Debutroman ein beeindruckendes Werk abgeliefert.  Laut Beschreibung ist sie Krankenschwester im psychiatrischen Bereich, und das erklärt auch, warum sie die Krankheit der bipolaren Störung so genau beschreiben kann.

Dieses Buch macht nachdenklich und ich brauchte dazwischen ein zweites - leichteres - Buch, das ich parallel gelesen habe, weil es mich sehr beschäftigt hat. Aber es zeigt auch eindrucksvoll auf, wie machtvoll die Liebe sein kann und was man im Wissen der Liebe alles schaffen kann.

Die Geschichte wird aus Mickeys und aus Lucys Sicht erzählt, was es sehr einfach macht, sich in beide Personen einzufühlen und mit ihnen mitzuleben. Liebevoll hat Ka Hancock diese beiden Figuren gezeichnet, zusammen mit der Familie, die rund um die beiden lebt und das war so lebendig beschrieben und aus dem Leben gegriffen, dass ich manchmal wirklich das Gefühl hatte, die beiden würde es wirklich geben.

Lucy und auch Mickey waren mir sehr sympathische Charaktere. Lucy ist so eine starke Persönlichkeit, die schon einiges in ihrem Leben mitmachen musste, und es trotzdem noch schafft, trotz aller Widrigkeiten anderen Mut zu machen und sie zu stärken – alleine durch den Mut und die Kraft, die sie ausstrahlt. Auch Mickey erkennt im Lauf der Zeit, welche Kraft er in sich hat und dass auch er diese Kraft an sein Umfeld weitergeben kann.

Ab etwa der Hälfte ist klar, wie die Geschichte enden wird – aber dann ist man bereits so eingetaucht in die Welt von Mickey und Lucy, das das absolut nichts ausmacht, denn man möchte einfach nur wissen, wie die beiden mit der Situation klar kommen und sie lösen werden.

Die Geschichte ist sehr emotional und nicht unbedingt für jemanden geeignet, der mit einem Trauerfall zu tun hat oder psychisch labil ist – denn sie kann einen runterziehen.

Seit "ein ganzes halbes Jahr" musste ich beim Lesen eines Buches nicht mehr so sehr weinen, trotzdem vermittelt die Geschichte jedoch auch eine Menge Hoffnung und Liebe. Es rührt einen zu Tränen und macht einen lachen und weinen zugleich.

Das war hoffentlich nicht das letzte Werk dieser Autorin!

Dienstag, 9. September 2014

Leselisten

Nachdem mir meine Zeit immer viel zu knapp ist und ich oft erst Wochen später dazu komme zu posten, habe ich beschlossen, die Leseliste hier im blog nicht weiterzuführen - ich setze mich dadurch nur selbst unter Stress.

Was ich jedoch immer wieder mal machen möchte, ist mal ein Buch zu erwähnen, das mir besonders gut gefallen hat.