Sonntag, 29. November 2015

"Royal Passion" von Geneva Lee

Wieder habe ich ein Buch ausgelesen - es ist der erste Teil einer Trilogie.


Das Buch erscheint am 14.12.2015 und ich bedanke mich beim Bloggerportal für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplares.




Inhalt: Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? (Quelle: bloggerportal)


meine Meinung:

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig, und dadurch steigt man von der ersten Seite in die Geschichte ein, und die gesamte Handlung war schlüssig und nachvollziehbar geschildert, was es leicht gemacht hat, sich in die Charaktere einzuleben.

Clara war mir als Charakter sehr sympathisch, bei der sich im Laufe der Geschichte herausstellte, dass sie wirkliche Tiefen hat, und keinesfalls eine oberflächliche Person ist, sondern mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Sehr gut hat mir an ihr gefallen, dass sie eine junge Frau ist, die sich nicht alles vorschreiben lässt und ihre eigene Meinung vertritt.

Alexander ist ein zerrissener Typ, der Clara mehrmals vor sich warnt und immer wieder versucht, sie von sich zu stoßen, aber im Endeffekt ihr nicht widerstehen kann. Es ist sehr gut beschrieben, wie er sich mit der Zeit immer mehr öffnet und versucht, seine Dämonen zu bekämpfen.

Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben, und besonders Claras Freundin Belle fand ich einfach toll.

Was mir aufgefallen ist, dass teilweise in der Handlung recht klar erkennbare Parallelen zu Shades of Grey bestanden (und damit meine ich nicht in den Erotikszenen, sondern die Handlung selbst) - und das fand ich nicht notwendig, denn die Autorin hat durchaus das Zeug, eine Geschichte zu schreiben, die keine Ähnlichkeiten zu anderen Büchern aufweisen muss. Trotzdem konnte mich die Handlung auf Grund des flüssigen Schreibstils und einiger unvorhergesehener Wendungen trotzdem bis zum Schluss fesseln, auch wenn für meinen Geschmack ein wenig mehr Romantik und ein bissl weniger Düsternis gehört hätte.

Aber es ist durchaus ein Buch, das mich neugierig auf die noch kommenden beiden Teile gemacht hat.



Sonntag, 22. November 2015

"Fallen Angels 6 - die letzte Schlacht"

Gerade habe ich mein nächstes Buch beendet, auch diesmal mit Dank an das Bloggerportal für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars.


Inhalt: Der Kampf zwischen Engeln und Dämonen geht in die letzte Runde – das atemberaubende Finale der Bestsellerserie

Seit Anbeginn der Zeit herrscht Krieg zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Nun wurde ein gefallener Engel dafür auserwählt, den Kampf ein für alle Mal zu entscheiden. Sein Auftrag: Er soll die Seelen von sieben Menschen erlösen. Sein Problem: Ein weiblicher Dämon macht ihm dabei die Hölle heiß . . . 

Über fünf Runden hinweg haben der raubeinige Engel Jim Heron und die teuflisch attraktive Dämonin Devina ihren Kampf um das Schicksal der Welt ausgetragen. Fünf Seelen sind bereits ihrer Bestimmung zugeführt worden und genießen entweder die Wonnen des Paradieses oder erleiden Höllenqualen in Devinas Seelenbrunnen. Doch nun geht es in die letzte, alles entscheidende Runde: Wer die nächsten beiden Seelen gewinnt, hat die Herrschaft über die Welt errungen. Nun entscheidet sich, ob die Menschheit in ewigem Licht leben oder in die dunklen Tiefen der Hölle hinabgestürzt werden wird. Allerdings scheinen die Chancen für Jim Heron schlecht zu stehen: Er verliert einen Verbündeten nach dem anderen, und Devina versucht, ihn erneut um den Finger zu wickeln. Doch dieses Mal hat er seine geliebte Sissy an seiner Seite – die Frau, für die er sogar das Paradies aufgeben würde. (Quelle: amazon)


meine Meinung:

Ich lese die Bücher von J.R. Ward sehr gerne, die auch die Black Dagger-Reihe geschrieben hat.

Diese Serie hier ist mit 6 Bänden sehr kurz, und obwohl sie eine komplett andere Thematik hat als die Black Dagger-Serie, die bereits über 20 Bände hat, hat sie mich genauso gut unterhalten.

Es geht hier also in die letzte Runde um den Kampf der Seelen - und der hat es in sich. Jims Liebesleben wird hier endlich mal auch behandelt, und Sissy lenkt ihn dadurch wiederum sehr ab und zeigt ihm andererseits auch, wofür es sich wirklich lohnt zu kämpfen. 

Der Erzengel Nigel wird aus dem Fegefeuer befreut, und auch die Dämonin Devina lässt ihr komplettes Repertoire an Tricks spielen, derer sind nicht wenige.

Mir hat das Buch noch am besten von allen gefallen. Der Schreibstil ist wie immer fesselnd und spannend, und ich wurde richtig in die Handlung hineingezogen und habe die halbe Nacht durchgelesen.

Es gab immer wieder Drehungen in der Handlung, sodass bis zum Schluss nicht vorhersehbar war, was als nächstes passieren wird, und sowas liebe ich wirklich, wenn die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt.

Dank des guten Schreibstils kann man sich so richtig in die Charaktere hineinleben, und es stellt sich heraus, dass auch Sissy eine große vorbestimmte Rolle in der ganzen Geschichte spielt und ich mochte sie wirklich gerne, als sie sich im Laufe der Handlung zu einer starken Frau entwickelte.

Alles in allem also eine Buchserie mit einem für mich voll passenden und befriedigenden Ende.




Samstag, 21. November 2015

Winterglück



Heute möchte ich euch gerne ein Buch vorstellen, das ich dank dem Bloggerportal das Glück hatte, als Rezensionsexemplar zu erhalten:




Inhalt: Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen, um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed & Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft … (Quelle: bloggerportal)

meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte verläuft in drei Erzählsträngen - Jo Marie, Abby und Joshua.

Der Schreibstil ist flüssig, und man findet sich rasch in die Geschichte ein. Man lernt Jo Marie Rose kennen und erfährt durch Rückblicke in die Vergangenheit, was mit ihrem Mann passiert ist. Gleichzeitig erzählen Abby und Joshua ihre eigene Geschichte - sie haben beide ein schweres Päckchen zu tragen und sind nur ungern in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Und obwohl man recht bald weiß, wie das Wochenende für die beiden enden wird, ist es trotzdem einfühlsam und spannend erzählt. Auch bei Abby und Joshua gibt es Einblicke in ihre Vergangenheit. 

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man diese Einblicke meiner Meinung nach in einer anderen Schriftart, oder kursiv, oder so ähnlich, machen hätte sollen, denn so gab es manchmal Sprünge in der Geschichte, die nicht gleich als Erzählung aus der Vergangenheit ersichtlich waren.

Ansonsten war es ein Buch, das mir gut gefallen hat, wenn es auch ein klein wenig zu traurig für meinen Geschmack war. Ich wusste auch nicht, dass es hier Fortsetzungen gibt, von daher war ich ein wenig überrascht, dass Jo Maries Geschichte hier nicht endet. 







Freitag, 6. November 2015

"Ich sehe dich" von Irene Cao



Vorab möchte ich mich beim  Bloggerportal für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Diesmal möchte ich euch das Buch "Ich sehe dich" von Irene Cao vorstellen.




Inhalt: Elena ist jung, hübsch und unschuldig. Bisher hat die Restauratorin ihr Leben vornehmlich ihrer Arbeit gewidmet. Doch als sie das Fresko in einem alten venezianischen Palast restaurieren soll, trifft sie auf den berühmten Chefkoch Leonardo, dessen elegante Männlichkeit sie sofort fasziniert. Leonardo macht es sich zur Aufgabe, Elena in die Kunst der Liebe einzuführen. Gemeinsam geraten sie in einen Strudel der Sinnlichkeit und Leidenschaft. Doch als sich beide ineinander verlieben, beendet Leonardo ihre Affäre und verschwindet spurlos. Elena versucht, ihren Geliebten zu vergessen, aber Leonardo hat ungeahnte Lüste in ihr geweckt. 

Das Buch ist Teil 1 einer Trilogie


Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist ansprechend und passt zur Geschichte


meine Meinung: Ich hatte dieses Buch schon länger auf meiner Wunschliste und freute mich sehr, als es über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar angeboten wurde und ich tatsächlich eines erhalten habe.

Die Geschichte spielt in Venedig, und die ausführliche Beschreibung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten macht Lust darauf, sie kennenlernen zu wollen.

Trotzdem das Buch einen guten Schreibstil hat, blieben die Charaktere von Elena und Leonardo für mich ein wenig blass und ich konnte mich nicht in die beiden hineinversetzen. Dadurch, dass aus Elenas Sicht geschrieben wurde, klappte es bei ihr zwar ein wenig besser, aber trotzdem blieben sie beide für mich zu flach.

Ich konnte Elenas Verhalten - dass sie immer wieder zu Leonardo zurückkehrt, obwohl er ihr immer wieder klar macht, dass er keine engere Beziehung will - nicht nachvollziehen. Sie hat ein Vor und Zurück, will ihn an einem Tag nicht sehen, am anderen wiederum kann sie es gar nicht erwarten, ihn wiederzusehen, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte, weil das Buch für mich nicht herübergebracht hat, was an ihm so besonders ist, dass sie sich ihm nicht entziehen kann, außer, dass er ihr guten Sex liefert.

Leonardo war mir nicht wirklich sympathisch. Er erweckte nicht den Eindruck auf mich, dass es ihm ein wirkliches Bedürfnis ist, die Frau in Elena zu wecken, sondern dass er einfach durchzieht, was er will - einmal mit ihr, dann wieder macht er ihr klar, dass sie nicht die Einzige ist und er keine Rücksicht auf ihre Gefühle nimmt.

Die Erotikszenen - obwohl ausführlich beschrieben - vermittelten mir leider kein Prickeln und ich fand sie recht nüchtern geschrieben. 

Das erste Mal habe ich hier nun ein Buch, das mich leider nicht so sehr fesseln konnte, dass ich Teil 2 weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht.











Mittwoch, 4. November 2015

"forever Red" von Carina Adams

wieder ein Buch ausgelesen, diesmal was Englisches
(Klick aufs Bild öffnet den link)



Inhalt: Lia wird von ihren Freundinnen zu ihrem Geburtstag zu einem meet-and-greet mit Nathaniel Kelly eingeladen, einem bekannten Country-Sänger. Doch sie geht mit gemischten Gefühlen hin, denn sie haben eine gemeinsame Vergangenheit.

meine Meinung: Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, nach einem Kapitel wechselt sie für etwa die Hälfte des Buches in die Vergangenheit, bevor es mit der Erzählung in der Gegenwart weitergeht. Erzählt wird größtenteils aus Lias Sicht, dazwischen kommt kapitelweise Nathaniel zu Wort.

Mir hat das Buch gut gefallen. Mit dem Sprung in die Vergangenheit und der Erzählung des Kennenlernens der beiden als Jugendliche hat die Autorin es gut geschafft, dass man von Beginn an mit den Charakteren vertraut wird. Dadurch, dass aus beider Sicht erzählt wird, kann man sich auch sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Nate (Lia nennt ihn Neil) kommt aus einer reichen Familie, währenddessen Lia mit ihrer Mutter in einem Trailerpark lebt und sie kein Geld haben, was auch der Grund dafür ist, dass Lia nach Abschluss der Highschool fix geplant hat, wegzuziehen und ihren Weg zu machen. Als Nate in die Gegend zieht und Lia ihn kennenlernt, ist es um beide geschehen, und sie sind von Beginn an unzertrennlich.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Beschreibung der Entwicklung ihrer Freundschaft, auch die zu Mike, einem Freund sowohl von Nate als auch Lia. Nate pfeift auf die Meinung der anderen, dass Lia "trash" (Abfall) ist, und steht von Beginn an zu ihr, das fand ich auch sehr gut beschrieben. Durch die Schilderung aus Sicht der Personen und auch den schönen flüssigen Schreibstil fiel es mir leicht, mich in die Personen hineinzuversetzen.

Was den Punkteabzug betrifft, geht dieser zu Lasten der Geschichte in der Gegenwart. Hier lief die Handlung ein wenig zu schnell ab, und es gab in der Vergangenheit zum Beispiel nicht einen Hinweis, dass Nate singt, denn zur Schulzeit spielte er football und es hatte den Anschein, dass seine Karriere in der Richtung verlaufen würde. Deshalb ist es dann sehr überraschend, dass er plötzlich ein Superstar ist.
Auch gab es gegen Schluss dann für meinen Geschmack zu viel hin-und-her zwischen den beiden, das ich unnötig fand, mein Eindruck war, dass die Vergangenheit wirklich toll und ausführlich beschrieben wurde, und die Gegenwart eher ein wenig als Stiefkind betrachtet wurde.

Alles in allem ist es aber trotzdem eine lesenswerte Geschichte mit liebenswerten Charakteren.