Freitag, 17. Juni 2016

"Sommer am Horizont" von Kerstin Böhm




Inhalt: 
Bislang hat die 26-jährige Lena nur von fernen Ländern geträumt, doch weiter als nach Südtirol ist sie nie gekommen. Als sich ihr Mann von ihr trennt, bucht sie spontan eine Weltreise. Bloß weg! Bei ihrem ersten Stopp in Thailand begegnet sie Roman, der sie prompt an ihren Ex erinnert. Und dann nimmt er auch noch dieselbe Route ... Was sie jedoch nicht weiß: Auch der so lässig wirkende Roman versucht, sein altes Leben hinter sich zu lassen. 

Ein Liebesroman für alle, die sich gern in die Ferne träumen. „Sommer am Horizont“ nimmt den Leser mit auf eine Fahrradtour durch Bangkok, zu einem Tuk-Tuk-Rennen in Angkor, einem Surfkurs in Down Under und einer Wanderung auf dem Inka Trail.


Format: ebook


meine Meinung: 

Vorerst danke ich der Autorin für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es schildert die Geschichte von Lena, die, von ihrem Mann verlassen, sich kurzfristig entschließt, an einer Weltreise teilzunehmen, wo sie dann feststellt, dass nicht nur sie, sondern auch die anderen Teilnehmer der Reise ihr Päckchen zu tragen haben und nichts so ist, wie es scheint.

Die Reise geht unter anderem durch Thailand, Vietnam, Kambodscha, nach Australien, Neuseeland, Mexiko und Peru. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin diese Länder selbst bereits bereist hat, denn die Beschreibungen sind sehr bildhaft, sodass man schnell das Gefühl bekommt, mitten drin zu sein.

Die Geschichte wird in der dritten Person in flüssigem Schreibstil abwechselnd aus Lenas und Romans Sicht erzählt.

Mir waren die Charaktere sehr sympathisch und sie waren gut ausgearbeitet. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass man im Laufe der Geschichte den Hintergrund der einzelnen Personen kennenlernt, warum sie diese Reise unternehmen. Sie ist nicht nur für Lena und Roman eine Möglichkeit, zu sich selbst zu finden und zu erkennen, was sie von ihrem weiteren Leben erwarten und erhoffen, sondern auch die anderen Personen rund um die beiden mochte ich im Verlauf der weiteren Geschichte sehr gerne. Sie alle treffen im Verlauf ihrer einzelnen Reiseetappen immer wieder zusammen und sind bis zum Ende der Reise gute Freunde, nachdem es anfangs nicht den Anschein hatte, als ob alle miteinander können.

Ich könnte nichtmal sagen, wessen Entwicklung mir im Laufe der Geschichte am besten gefallen hat, denn sie alle verändern sich, lernen, auf sich selbst zu hören, und die bestehenden Probleme auf ihre eigene Art zu lösen, und dadurch von der Reise auf die eine oder andere Art zu profitieren.

Alles in allem ein Buch, das mir wirklich gut gefallen hat und das mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat, vielen Dank dafür!


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