Samstag, 26. November 2016

"Puffin Island 1 - einmal hin und für immer" von Sarah Morgan



Inhalt: 

Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen – und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel – sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Yachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen …


Ausgabeformat: ebook

Das Buch ist Teil 1 einer dreiteiligen Serie und in sich abgeschlossen.


Seit langem habe ich mal wieder ein englisches Buch gelesen, und es hat richtig Spaß gemacht :-)

Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil und versteht es, ihre Charaktere so liebenswert zu zeichnen, dass man sie einfach gernhaben muss. Das gilt nicht nur für die Hauptcharaktere, sondern auch die vielen Personen, die in kleinen Nebenszenen vorkommen. Die Bevölkerung von Puffin Island ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt, und diese Stütze kommt nun auch Emily und ihrer Nichte zugute.

Emily mochte ich sehr gerne, und ihre Ängste, die noch aus ihrer Kindheit rühren, konnte ich sehr gut nachvollziehen, und es war verständlich, warum sie in gewissen Situationen zögert bzw. das Wohlergehen ihrer Nichte Lizzy über ihr eigenes stellt.

Ryan - ach, was soll man da sagen? Ein Bild von einem Mann (natürlich ;-) - und ein Mann, der anpacken kann, der ebenfalls ein gewaltiges Päckchen aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt, und trotzdem und gerade deswegen wahnsinnig einfühlsam gegenüber Emily ist.

Beide sind Personen, die ich sehr gern mochte, weil sie so normal sind, keine Übermenschen, sondern Menschen wie du und ich mit ihren Problemen und Sorgen. Genau deshalb wirken sie auch so glaubwürdig in dieser Geschichte - weil das, was ihnen passiert, jedem passieren kann, und weil sie versuchen, daraus das Beste zu machen.

Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verständnis, das Verarbeiten von Ängsten und natürlich Liebe mit einem gewaltigen Schuss Romantik. Ich mochte gar nicht aufhören zu lesen, so lebhaft konnte ich die Personen vor meinem inneren Auge sehen und hatte bald das Gefühl, sie wären auch meine Freunde. Auch die detailreiche Schilderung der Insel Puffin Island hat dazu beigetragen, dass ich mich in dem Roman einfach nur wohlgefühlt habe.

Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Liebesgeschichte suchen, in die sie hineinkippen wollen, die aber trotz Romantik  nicht schmalzig ist.



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