Dienstag, 13. Dezember 2016

"Ein Winter in Paris" von Sabrina Heilmann

Ein Winter in Paris von [Heilmann, Sabrina]

Inhalt:

Ein schlimmer Vorfall überschattet Julies Leben. Um ihren Eltern und Schwestern nicht das Fest zu verderben, beschließt sie, Weihnachten in ihrer Wahlheimat Paris allein zu verbringen. Als sie im Schneegestöber durch die Straßen läuft, begegnet ihr ein rätselhafter, aber attraktiver Mann. Nur wenig später kreuzen sich erneut ihre Wege, dieses Mal auf beruflicher Ebene. Zwischen Jean und Julie sprühen anfänglich die Funken, doch diese Begegnung scheint unter keinem guten Stern zu stehen, denn auch Jean quälen düstere Geheimnisse der Vergangenheit …


Ausgabeformat: ebook


meine Meinung:

"Ein Winter in Paris" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt zur Geschichte und ist wunderschön gestaltet.

Die Geschichte ist in einem flüssigen Schreibstil gehalten, sodass man sich leicht hineinfindet. Sie wird aus der Sicht von Julie und Jean in dritter Person erzählt, die Handlung läuft über ein Jahr.

Die Autorin hat das Leben und die Weihnachtszeit in Paris zauberhaft geschildert. Es macht so richtig Lust darauf, Paris in der winterlichen Jahreszeit zu besuchen. Auch die Orte außerhalb von Paris - Julies und auch Jeans Elternhäuser - sind wirklich bezaubernd beschrieben, und man lernt aufgrund der Handlung Paris und Teile Frankreichs auch in den anderen Jahreszeiten kennen, wo es ebenso schön dargestellt wird.

Die Charaktere der beiden sind sehr gut ausgearbeitet, mit all ihren Fehlern, Ecken und Kanten, und ich konnte mich gut in sie einleben. Julies Depression, aus der sie nur schwer herausfindet, ist sehr gut beschrieben ebenso wie Jeans Gefühle, die Achterbahn laufen, als er Julie kennenlernt.

Ebensosehr mochte ich auch die Familien der beiden - Julies ältere Schwestern und ihre Eltern, und Jeans Eltern. Auch bei diesen Nebencharakteren wurden ihre Vorzüge und auch Schwächen gut herausgearbeitet, sodass man sie wirklich als Menschen wie du und ich sieht.  

Im gesamten war es eine wirklich schöne Geschichte, allerdings war sie mir im Grundtenor einen Tick zu traurig und es gab ein wenig zu viel Auf und Ab, bis sie sich endgültig finden.

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Einflechtungen der Magie, das machte die Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

Ein Buch, für das ich gerne eine Leseempfehlung abgebe, es ist ein Buch für gemütliche Lesestunden auf der Couch mit einer Tasse Tee neben sich.




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