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Sonntag, 10. August 2014

Leseliste Juni und Juli 2014

Die Leseliste für Juni und Juli 2014 ist lange :-)

Ich habe unter anderem die Black-Dagger-Serie von J.R. Ward fertig gelesen (Band 23 kommt erst auf deutsch heraus).

Dann habe ich noch gelesen:

"Law of the Lycans" von Nicky Charles (englisch) - insgesamt 6 Bände

Darin geht es um Menschen, die sich in Wölfe verwandeln können und unter uns leben. Um nicht entdeckt zu werden, gibt es strenge Vorschriften, die eingehalten werden müssen, das "law of the Lycans". Die Bände können jeder für sich gelesen werden. In jedem Band steht eine andere Person im Vordergrund, und sowas mag ich total gerne, weil man dann natürlich auch über die Personen aus den anderen Bänden immer etwas Neues erfährt. Nicky Charles hat eine wundervolle Buchserie abgeliefert und ich hoffe sehr, dass sie hiermit nicht beendet ist, denn auch andere Charaktere, die man im Laufe der Geschichte kennen gelernt hat, sind es wert, ein eigenes Buch zu erhalten, und das Endwort von Nicky Charles lässt hoffen, dass tatsächlich noch was nachkommt :-)

Der Schreibstil ist so flüssig, dass man nicht aufhören kann zu lesen, der Spannungsbogen bleibt oben, es gibt so gut wie keine Stellen, an denen es sich zieht (eigentlich gar keine, wenn ich das recht bedenke).


"Seelenkuss" von Lynn Raven

Inhalt:
Prinzessin Darejan erkennt ihre Schwester nicht wieder. Die mitfühlende Königin Seloran scheint plötzlich eiskalt geworden zu sein, und den rätselhaften Gefangenen, den sie in ihrem tiefsten Kerker versteckt, behandelt sie ungewöhnlich grausam. Angeblich sei er ein Spion der Nordreiche. Doch dann entdeckt Darejan eine schreckliche Wahrheit: Der finstere Magier Ahoren hat Besitz von Königin Selorans Körper ergriffen und baut eine Armee von Schattenkriegern auf, um das Königreich zu unterwerfen. Und plötzlich ist Darejan selbst auf der Flucht, zusammen mit dem angeblichen Spion. Er gehört dem Geheimorden der DúnAnór an, die als Einzige in der Lage sind, Ahoren zu bannen. Doch der Gefangene hat sein Gedächtnis verloren. Und zudem scheint er Darejan zu hassen. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Suche voller tödlicher Gefahren ...

meine Meinung:
Ich habe bereits einige Bücher von Lynn Raven gelesen, vor allem von "die Blutbraut" war ich sehr schwer begeistert.
Dieses Buch konnte mich leider nicht so begeistern. Die ganze Geschichte ist sehr düster und ich habe auch recht lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist zwar wie immer flüssig, aber trotzdem - vielleicht war ich zum Lesezeitpunkt auch nicht in der richtigen Stimmung dafür.

"Das Band der Magie" von Liane Mars

Inhalt:
Aeri ist ein von allen geächtetes Mädchen, das seit Jahren einsam in einer Waldhütte lebt. Keelin hingegen ist ein magischer Wolf ohne Erinnerungen an sein altes Leben. Ein Pfeilschuss macht die beiden zu Freunden. Gemeinsam versuchen sie ihr jeweiliges Schicksal zu enträtseln, doch eine entscheidende Sache entgeht ihnen bis zum Schluss: Wenn sie das Geheimnis ihrer Herkunft lösen, wird der Wolf sterben. 

Meine Meinung:
"das Band der Magie" ist eine wundervolle, magische Geschichte. Von der ersten Seite an bin ich reingekippt, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Liane Mars hat einen tollen, witzigen Erzählstil, und nicht nur einmal musste ich während der Geschichte laut herauslachen. Es wäre zu schön, wenn es Wald-, Luft, Feuer-, Baum- und sonstige Geister in echt gäbe, auch alle anderen magischen Wesen sind so liebevoll beschrieben, dass man sie vor sich sieht.
Ich habe das Buch in einem Rutsch an zwei Nachmittagen/Abenden durchgelesen. Der Schreibstil ist mitreißend, wobei ich aber niemals das Gefühl hatte, dass irgendwas ausgelassen wird. Aeri ist so eine liebenswerte junge Frau, man muss sie einfach gern haben, trotzdem entdeckt sie im Laufe der Geschichte eine Stärke in sich, die bewundernswert ist. Man hofft und bangt mit Aeri und Keelin mit, und lernt auch die anderen Personen im Laufe der Geschichte gern zu haben.
Dass dieses Werk ein Debütroman ist, lässt darauf hoffen, dass es nicht beim ersten bleibt 

"das verzauberte Diätbuch" von Andrea Klier

Inhalt: 
Lilli Wagemut ist dreißig Jahre alt und hat ein Problem. Sie liebt gutes Essen und Schlemmen über alles, will aber dennoch schlank sein. Auch auf Drängen ihres Verlobten tut sie alles, um ihre Traumfigur zu erreichen. Als sie einen Geheimtipp zum Abnehmen erhält, scheint ihr Problem gelöst. Doch Lilli erkennt bald, dass die Benutzung ihres genialen Diätbuches nicht ganz ohne Tücken ist.
Als Lilli dann auch noch Leo kennenlernt, muss sie sich mächtig anstrengen, um sich gegen seine kulinarischen Versuchungen zu wappnen. Obwohl sie nur mit Extremsport dagegen angehen kann, fühlt sie sich bei diesem Mann geborgen. Eines Tages macht ihr Leo ein Geständnis und ihr Leben stellt sich auf den Kopf.
Ausgerüstet mit ihrem verzauberten Buch, einem Fotoband und einem Ring stellt sich Lilli allen Herausforderungen, Verwicklungen und Hürden, um Leo von seinem Fluch zu befreien und das Versprechen einzulösen, das sie ihm gegeben hat.

Meine Meinung:
Eigentlich ist es für mich sehr schwer, hier eine Bewertung abzugeben. Die Geschichte an sich fand ich ein gutes Thema, das etwas aufgreift, was heutzutage Alltag ist - das Gewicht, und wie man darüber definiert wird.
Lilli will schlank sein, lässt sich sogar von ihrem Verlobten dazu bringen, sich auf Größe 36 runterzuhungern, da er sie sonst nicht heiratet. Obwohl sie gerne und mit Genuss isst. Also eigentlich eine gute Idee, die Sache um das Gewicht ins Bewusstsein zu bringen, dass es wichtiger ist, den Menschen zu kennen und zu lieben, egal wie viele Kilos er hat.

Allerdings ist die Geschichte selbst schon ein wenig haarsträubend - ein verzaubertes Diätbuch (das alleine fand ich aber gar nicht so schlimm), ein Geist und eine Zeitreise ... Das war mir dann zu viel des Guten ...
Der Schreibstil selbst ist einfach, es lässt sich schnell lesen, die Handlung springt meines Erachtens zum Teil zu schnell weiter. Spätestens nach der Zeitreise hatte ich dann kurz so meine Probleme mitzukommen, wer denn jetzt eigentlich in welchem Körper steckt, und warum die Handlung dann so weiter geht.
Die Rezepte, die im Endteil folgen, hören sich sehr gut an, und ich möchte da jedenfalls welche ausprobieren.

Alles in allem ein Buch, das schnell gelesen ist und das ein wenig Ablenkung bringt, wenn man keine tiefgründige Unterhaltung sucht.

"Lavendel und Blütenstaub" von J. Habersatter

Inhalt:
Eine schreckliche Diagnose, zerstrittene erwachsene Kinder, einen jugendlichen Taugenichts als Enkel und die Frage: "Werde ich lange genug leben, um die Dinge in Ordnung zu bringen?" Und als dann auch noch ein kleiner blonder Junge in ihren Träumen auftaucht, sieht sich Anna mit einer großen Schuld konfrontiert. 

meine Meinung:
Als erstes ist mir an diesem Buch das schön gestaltete Cover aufgefallen - dezent und ansprechend.

Die Geschichte selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Anna ist schwer krank und hat nicht mehr lange zu leben. Ihr größter Wunsch ist es, nicht im Krankenhaus, sondern zuhause, in ihrem Haus mit ihrem geliebten und gepflegten Garten zu sterben. Ihre Kinder erklären sich bereit, ihr diesen Wunsch zu erfüllen, auch wenn es schwer für sie ist, denn ihre Tochter und ihr Sohn sind seit langem zerstritten.
Die letzten Monate von Anna sind kapitelweise jeweils aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds beschrieben, manchmal auch aus der Sicht von außen stehenden Personen, was es ermöglicht, dass man erfährt, wie jede einzelne Person in dieser schweren Zeit damit klar kommt/kommen muss.

Sehr einfühlsam wird auf Hospiz und das oftmals Tabu-Thema Krankheit und Sterben eingegangen. Die Protagonisten dieses Romans wachsen einem ans Herz, und man kommt nicht umhin zu hoffen, dass doch noch ein Wunder geschieht. Sehr gut gefallen hat mir zu erfahren, wie im Laufe der Geschichte offen gelegt wird, warum sich die Kinder zerstritten haben.
Eine Geschichte, die aus dem Leben gegriffen sein könnte, und die dazu anregt, darüber nachzudenken, wie man selbst handeln würde, wenn man ein sterbenskrankes Familienmitglied hätte.

"überraschend verliebt" von Sarah Lisa Bernardini

Inhalt:
Karin ist 17 und wohnt noch bei ihren Eltern, als sie schwanger wird. 
Ihr Freund Manfred steht zu seinen Verpflichtungen und schließlich wird geheiratet. 
Ihre Ehe mit ihm verläuft glücklich, wie sie meint - wären da nicht doch immer wieder die Seitensprünge ihres Mannes..... 
meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch manchmal mit Rechtschreibfehlern, die aber nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Es ist im Erzählstil verfasst, mit relativ wenigen direkten Reden, welche es auch schwer machen, sich in die Protagonistin einzufühlen, was sehr schade ist, denn die Entwicklung vom Hausmütterchen zu einer selbstbewussten Frau hätte ruhig noch etwas ausführlicher geschildert werden können. Alles in allem hat mich dieses Buch leider nicht ganz überzeugen können, eine leichte Lektüre für einen ruhigen Lesenachmittag ist es aber allemal.

"ein letzter Brief von dir" von Juliet Ashton

Inhalt: 
Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis.

Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …

meine Meinung:
Von meinem persönlich Eindruck her fehlte mir ein wenig das Leben in der Geschichte. Orla hat es nicht geschafft, sich so richtig in mein Herz einzuschmeicheln, auch nicht die anderen Figuren. Obwohl das Thema natürlich ein trauriges ist, wenn unerwartet der Partner stirbt, und obwohl Orlas Gefühslwelt Höhen und Tiefen erlebt, konnte ich mich nicht so richtig einleben.

Für einen Debütroman ist es allerdings wirklich sehr gut, Juliet Ashton hat auf jeden Fall das Talent als Schriftstellerin, die Geschichte ist schlüssig und flüssig erzählt.

"Magie der Sehnsucht" von Sherillyn Kenyon

Inhalt: 
Seit zweitausend Jahren ist der spartanische Krieger Julian dazu verdammt, die geheimsten Träume und süßesten Wünsche unzähliger Frauen zu erfüllen – ohne dabei je echte Liebe erfahren zu dürfen. Bis er eines Tages von der Sexualtherapeutin Grace Alexander herbeigerufen wird, die als erste einen echten Mann in Julian sieht – und alles tut, um mit der Kraft ihres liebenden Herzens seinen Fluch zu brechen …

meine Meinung:
... ich mag ja gerne Liebesromane, ich mag auch sehr gerne erotische Liebesromane - aber das war mir einfach viel zu schwülstig. Die erotischen Liebesszenen fand ich nicht mal irgendwo anregend.

Die Handlung selbst war für mich auch nicht ganz nachvollziehbar und unglaubwürdig. Vor allem gegen Schluss hatte ich das Gefühl, dass die Handlung schnell heruntergespult wurde, um das Buch schnell zu einem Ende zu bringen. Die Figuren selbst waren für mich nicht so dargestellt, dass sie mich überzeugen konnten.

Ich hatte mich bereits darauf gefreut, wieder eine Buchserie mit vielen Bänden vor mir zu haben, aber ich glaube, ich lasse es. Gottseidank konnte ich mir den Band über die Bibliothek ausborgen, somit habe ich wenigstens kein Geld dafür ausgeben müssen.

"Covenant - Band 1 bis 5" von Jennifer L. Armentrout (englisch)

Inhalt: Zwischen Göttern und Sterblichen gibt es die Eine, die kämpfen wird ...

Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ...

meine Meinung: 
Ich mag gerne Romane, bei denen Dämonen oder ähnliches vorkommen - und hier gibt es genug Dämonen, gemeinsam mit den Göttern des Olymp - was will man mehr?

Alex ist mir ein sehr sympathischer Charakter - ein Wirbelwind, stur, aber trotzdem liebenswert, weil sie das Herz am rechten Fleck hat. Sie muss aufgrund der Ereignisse sehr schnell erwachsen werden, und dieser Prozess ist über die gesamte Reihe sehr gut beschrieben. Alex wächst an ihren Aufgaben, und immer wieder dreht sich die Handlung und bleibt daher bis zum Schluss nicht vorhersehbar.

Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig, und es gibt keine Längen in der Geschichte - bis auf einige wenige in Band 4. Man findet sich von Anfang an in die Geschichte ein, und es ist alles soweit gut erklärt, dass man sich auch gleich auskennt.

Besonders gut hat mir auch die Covergestaltung der Bände gefallen - ein schönes Cover ist für mich auch oft Grund, ob ich einem Buch einen näheren Blick gönne oder nicht.

Diese Buchserie war im Juni und Juli eindeutig Lesehighlight :-)

Vorn mir eine klare Leseempfehlung!






Kommentare:

Frau Mondgras hat gesagt…

hallöchen :)

ich habe ein kleines gewinnspiel gestartet und möchte dich herzlich dazu einladen ;)

http://mondgras.blogspot.de/p/gewinnspiel.html

vielleicht bis bald,

heike

Frau Mondgras hat gesagt…

du liebe, ich habe dich nominiert...würde mich freuen wenn du mitmachst:

http://mondgras.blogspot.de/2014/08/liebster-award.html

glg und ein tolles we,

heike :)