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Mittwoch, 4. November 2015

"forever Red" von Carina Adams

wieder ein Buch ausgelesen, diesmal was Englisches
(Klick aufs Bild öffnet den link)



Inhalt: Lia wird von ihren Freundinnen zu ihrem Geburtstag zu einem meet-and-greet mit Nathaniel Kelly eingeladen, einem bekannten Country-Sänger. Doch sie geht mit gemischten Gefühlen hin, denn sie haben eine gemeinsame Vergangenheit.

meine Meinung: Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, nach einem Kapitel wechselt sie für etwa die Hälfte des Buches in die Vergangenheit, bevor es mit der Erzählung in der Gegenwart weitergeht. Erzählt wird größtenteils aus Lias Sicht, dazwischen kommt kapitelweise Nathaniel zu Wort.

Mir hat das Buch gut gefallen. Mit dem Sprung in die Vergangenheit und der Erzählung des Kennenlernens der beiden als Jugendliche hat die Autorin es gut geschafft, dass man von Beginn an mit den Charakteren vertraut wird. Dadurch, dass aus beider Sicht erzählt wird, kann man sich auch sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Nate (Lia nennt ihn Neil) kommt aus einer reichen Familie, währenddessen Lia mit ihrer Mutter in einem Trailerpark lebt und sie kein Geld haben, was auch der Grund dafür ist, dass Lia nach Abschluss der Highschool fix geplant hat, wegzuziehen und ihren Weg zu machen. Als Nate in die Gegend zieht und Lia ihn kennenlernt, ist es um beide geschehen, und sie sind von Beginn an unzertrennlich.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Beschreibung der Entwicklung ihrer Freundschaft, auch die zu Mike, einem Freund sowohl von Nate als auch Lia. Nate pfeift auf die Meinung der anderen, dass Lia "trash" (Abfall) ist, und steht von Beginn an zu ihr, das fand ich auch sehr gut beschrieben. Durch die Schilderung aus Sicht der Personen und auch den schönen flüssigen Schreibstil fiel es mir leicht, mich in die Personen hineinzuversetzen.

Was den Punkteabzug betrifft, geht dieser zu Lasten der Geschichte in der Gegenwart. Hier lief die Handlung ein wenig zu schnell ab, und es gab in der Vergangenheit zum Beispiel nicht einen Hinweis, dass Nate singt, denn zur Schulzeit spielte er football und es hatte den Anschein, dass seine Karriere in der Richtung verlaufen würde. Deshalb ist es dann sehr überraschend, dass er plötzlich ein Superstar ist.
Auch gab es gegen Schluss dann für meinen Geschmack zu viel hin-und-her zwischen den beiden, das ich unnötig fand, mein Eindruck war, dass die Vergangenheit wirklich toll und ausführlich beschrieben wurde, und die Gegenwart eher ein wenig als Stiefkind betrachtet wurde.

Alles in allem ist es aber trotzdem eine lesenswerte Geschichte mit liebenswerten Charakteren.

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