Sonntag, 12. Februar 2017

"Paper Trilogie 1 - Paper Princess" von Erin Watts

Paper Princess: Die Versuchung (Paper-Trilogie 1) von [Watt, Erin]

Inhalt: 

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …


Ausgabeformat: ebook


Ich habe das Buch in der englischen Originalfassung gelesen, nachdem mich die Leseprobe auf vorablesen sehr gefesselt hatte.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen - obwohl es sich hier um sehr junge Protagonisten handelt (17/18), ist es deswegen nicht unbedingt nur für diese Altersgruppe geeignet, weil hier nicht auf typische Teenieprobleme Bezug genommen wird.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich war mit den ersten Seiten gleich in der Geschichte. 

Die Handlung wird aus der Sicht von Ella erzählt. Sie ist zwar erst 17, musste aber aufgrund der Krankheit ihrer Mutter früh erwachsen werden und hat damit eine Stärke entwickelt, aufgrund dessen sie sich nicht unterkriegen lässt. Auf der anderen Seite blitzt jedoch auch immer wieder das junge Mädchen durch, das einfach nur ein Leben wie alle anderen in ihrem Alter führen möchte. Auch wenn es anfangs den Anschein hat, dass alle Probleme ein Ende haben, als sie bei ihrem Vormund wohnen soll, beginnen diese damit erst, denn sie wird von den fünf Söhnen nicht unbedingt überschwenglich begrüßt. 

Ich mochte Ella sehr gerne. Sie ist eine junge Frau, die sich nichts vorschreiben lässt und genau weiß, was sie will. Nicht nur einmal musste ich schmunzeln, wenn sie sich mit einem ihrer neuen "Geschwister" einen Schlagabtausch liefert. Auch in der Schule, in der nichts anderes zählt als Geld und Macht, um bestehen zu können, wird sie nicht mit offenen Armen aufgenommen und gemobbt. 

Besonders gut hat mir gefallen, wie sich dann im Laufe der Handlung die Familienzusammengehörigkeit aufbaut, wie sehr die Brüder für sich gegenseitig einstehen und langsam, als sie erkennen, dass sich Ella nicht von ihnen unterkriegen lässt, auch diese in ihren Kreis aufnehmen.

Reed und die Brüder mochte ich anfangs nicht so gerne, doch im Laufe der Geschichte erkennt man, dass sie einfach nur junge Leute sind, die ebenfalls bereits einiges durchmachen mussten und mit ihren Dämonen kämpfen. 

Aufgrund des spannenden Schreibstils fliegt man nur so durch die Geschichte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der einen sehr neugierig auf Teil 2 macht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.



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