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Dienstag, 30. Mai 2017

"Herz in Reparatur" von Anna Fischer


Inhalt:

Emma ist von Liebeskummer geplagt! Denn die ehrgeizige TV-Redakteurin wurde von ihrem Carl für eine Silikon-Barbie verlassen. Dabei wäre er auf intellektueller Ebene ihr »Perfect Match«!
Zu allem Überfluss soll sie jetzt auch noch dem ehemaligen Baseball-Superstar Matt MacKenzie die Basics des Journalismus lehren. Eher würde sie einem Affen das Sprechen beibringen wollen, als für diesen selbstverliebten Playboy den »Babysitter« zu spielen.
Doch da Matt auf ihre Hilfe angewiesen ist, schließen die beiden einen Deal: Emma macht ihn fit für den Moderatoren-Job und im Gegenzug lehrt Matt sie, »was Männer wirklich wollen«, damit sie Carl wieder zurückerobern kann ...


Format: ebook


meine Meinung:

Nach "Seelenkuss mit Himbeereis", das mir sehr gut gefallen hatte, war dies nun mein zweites Buch der Autorin. Sie hat einen erfrischend locker-leichten Schreibstil, und es ist mir sehr leichtgefallen, mich in die Geschichte einzulesen.

Die Handlung wird aus Emmas Sicht erzählt, ihre Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar.
Matt mochte ich total gerne - obwohl nach außen hin der Womanizer und - wie Emma ihn nennt - ein Machoarsch, ist er doch ein Mann, der viele Schichten hat, sich für Schwächere, vor allem Kinder, einsetzt und ein totaler Familienmensch ist. Das hat mir sehr gut an ihm gefallen, auch diese kleine Lehre im Hintergrund, dass man einen Menschen nie vorschnell nach seinem Äußeren beurteilen sollte.

An Emma mochte ich gerne, dass sie sich so gut auf ihn einlassen konnte, sich von ihm etwas sagen lässt, auch wenn es ihr anfangs schwerfällt und ich sie ehrlich gesagt eine Zeitlang zickig und unsympathisch fand. Das änderte sich aber dann im Laufe der Handlung. Mir hat an ihr gut gefallen, wie sie ehrlich zu sich selbst ist und sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und man gut erkennt, was ihr wichtig ist im Leben.

Die Geschichte selbst ließ sich schnell lesen, der flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich das Buch an einem Tag durch hatte.

Lediglich die vielen Berühmtheiten, die in dem Buch vorkommen, waren für mich ein wenig zu unrealistisch. Matt hat sicherlich als bekannter Baseball-Spieler viele Bekanntschaften, aber es war mich dann doch ein wenig too much. Auch wenn ich wiederum gut fand, dass hier betont wurde, dass auch berühmte Menschen trotzdem auch nur Menschen wie du und ich sind :-)

Fazit: Es ist eine süße Liebesgeschichte, die mich durchaus fesseln konnte und mir sehr gut gefallen hat - mit Protagonisten, die mir - nicht gleich anfangs, aber dann doch - sympathisch waren und die ich im Laufe der Geschichte sehr gerne mochte. Der Schreibstil ist flüssig, und die Handlung selbst hat mich immer wieder auch schmunzeln lassen. Ich vergebe für das Buch gern eine Leseempfehlung.

Der Autorin danke ich für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.







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